Parameter
| Pflanzenhöhe | 150-170 cm |
| Lebensraum | Napos |
Beschreibung
Navelina – Orangenbaum
Citrus sinensis Osb. 'Navelina'
Die Navelina-Navel-Orange hat eine interessante Geschichte. Seit langem wird nach Navel-Orangen gesucht, die noch früher reifen als die Sorte Washington. Ein 1910 in Riverside, Kalifornien, gefundener Budsport wurde 1933 zur weiteren Züchtung nach Spanien exportiert. Er wurde umfassend selektiert und 1990 unter dem Namen Navelina, „ein kleiner Nabel“, wieder auf den Markt gebracht.
Nach 80 Jahren Züchtung ergab sich eine mittelgroße, leicht birnenförmige Frucht mit einem kleinen Nabel. Die Schale ist sehr glatt und im reifen Zustand rötlich-orangefarben. Die Frucht reift sehr früh, ist saftig, süß im Geschmack und etwas lebhafter und aromatischer als die Washington Navel. Ursprünglich unter dem Namen Smith's Early bekannt, ist die Frucht auch unter den Namen Dalmau und Washington Early bekannt.
Baummerkmale
Navelina-Bäume wachsen nicht besonders kräftig und sind halbzwergwüchsig. Reifezeit: November bis Januar
Fruchteigenschaften
Die Früchte sind groß und rund. Sie haben einen feinen Geschmack, saftiges Fruchtfleisch, lassen sich leicht schälen und sind sehr beliebt wegen ihrer großen, kernlosen, saftigen und süßen Früchte.
Weitere Informationen
Das Produktbild zeigt ein mögliches Beispiel für die Entwicklung der Pflanze. Bitte beachten Sie die Angaben in der Produktbeschreibung.
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(HF)
Pflegeanleitung für Zitrusfrüchte
Wenn Sie die Pflanze während der Vegetationsperiode (Juni–September) bestellt haben, stellen Sie sie an einen halbschattigen Standort, möglichst vor der Nachmittagssonne geschützt, und gießen Sie sie regelmäßig. Sie können sie nach Belieben umtopfen, am besten in einen etwas größeren Topf. Verwenden Sie leicht sauren Boden, wenn möglich faserigen Torf.
Wenn Sie Ihre Bestellung außerhalb der Vegetationsperiode aufgegeben haben, stellen Sie die Pflanze an einen kühlen Ort, damit sie nicht friert. (0–8 Grad) Bringen Sie die Pflanze nicht in die Wohnung, da Zitruspflanzen das Raumklima nicht vertragen. Seien Sie beim Gießen vorsichtig, denn während der Überwinterungszeit ruht das Wurzelsystem zu 80 % und die Wurzeln verholzen; daher kann schon die geringste Wassermenge Schäden verursachen, die irreversibel sein können.
Bringen Sie die Pflanze nach Ende der Frostperiode ins Freie und gewöhnen Sie sie langsam an die Außenluft. Beginnen Sie mit dem Gießen sehr vorsichtig, da die Regeneration der Wurzeln bis zu einem Monat dauern kann. Sobald sich Triebe zeigen, beginnen wir vorsichtig mit dem Gießen. Für die Blüte ist kein Wasser erforderlich.
Wenn Sie feststellen, dass Blätter oder Blüten abfallen, haben Sie die Pflanze übergossen. Untersuchen Sie niemals die Bodenoberfläche, sondern die tieferen Schichten. Führen Sie das Umtopfen von Zitruspflanzen ab Mitte Juni durch, möglichst bis Anfang August, damit sie vor dem Überwintern Wurzeln schlagen können. Während der Vegetationsperiode ist regelmäßiges Gießen unerlässlich. Verwenden Sie Regenwasser oder abgestandenes Wasser. Zitrusfrüchte sind sehr nährstoffbedürftige Pflanzen, daher müssen sie von April bis Oktober gedüngt werden. Verwenden Sie Mehrnährstoffdünger mit monatlicher, dreimonatiger oder halbjährlicher Wirkdauer. Wenn Sie Hilfe benötigen, finden Sie auf Facebook die Gruppe „Citrusok Magyarországon“ (Zitrusfrüchte in Ungarn), die Ihnen rund um die Uhr zur Seite steht.