Parameter
| Pflanzenhöhe | 150-170 cm |
| Lebensraum | Napos |
Beschreibung
Valencia – Orangenbaum
Citrus sinensis Osb. Valencia
Die Valencia ist die weltweit bedeutendste Orangensorte. Sie stammt aus Spanien oder Portugal, niemand weiß genau, aus welchem Land. Nach Florida wurde sie 1870 eingeführt. In Florida, Kalifornien, Südafrika und Australien ist sie eine bedeutende Sorte. Mehr als 50 % der Ernte werden zu Fruchtsaft gepresst. Die Valencia wächst gut, ist leicht anzubauen und sehr ertragreich. Ihre Früchte sind von ausgezeichneter Qualität und im Handel kernlos (0–6 Kerne). Die Schale ist dünn, das Fruchtfleisch weich und sehr saftig. Die Valencia ist eine späte Sorte und hält sich gut am Baum. Sie kann bis zum späten Frühjahr, aber auch bis zum Frühsommer geerntet werden, was die Saison verlängert und den Ertrag erhöht.
Die Valencia gehört zu den Orangen, die auch in den Tropen gedeihen. Ihre Früchte sind von guter Qualität, doch ohne Wärme und kühle Nächte findet keine Farbbildung statt, sodass die Früchte in den Tropen selbst im vollreifen Zustand grünlich bleiben. Die Erzeuger behandeln die Früchte mit Gas, um die Farbe für den Verbraucher attraktiver zu machen.
Merkmale des Baumes
Die Valencia-Orange ist eine der spätesten, fast schon letzte Sorte. Nur eine Orangensorte reift noch später, nämlich die Messire Rotondo.
Ein kräftiger Baum mit schnellem, kompaktem Wuchs. Die Blätter sind groß, ledrig und dunkelgrün. Die jungen Triebe sind hellgrün. Er ist nicht dornig. Im Frühjahr und Sommer ist er sehr wasserbedürftig. Er erfordert reichlich Bewässerung. Sein starker, unstillbarer Nährstoffhunger lässt sich mit Düngemitteln stillen. Dafür dankt er mit einer üppigen Blüte. Die angesetzten Früchte sortiert er bis weit in den Juni hinein aus. Die schwachen kleinen Orangenansätze wirft er ab, und nur die kräftigen bleiben erhalten. Danach beginnt er, neue Triebe zu bilden, die bis zu einem halben Meter lang werden können. Zitrusbauern raten vom Beschneiden ab, da dies zu Lasten des Ertrags geht. Ein Formschnitt ist jedoch unerlässlich, da die Pflanze sehr schnell sehr groß wird. Eine ertragreiche, sehr feine, süße Orangensorte. Die am häufigsten gehandelte Sorte.
Im Winter an einem hellen Ort bei 10–15 Grad halten, im Frühjahr eine Woche lang schrittweise an die Außenbedingungen gewöhnen (Schatten, Halbschatten, dann Sonne), im Sommer fühlt sie sich an einem sonnigen Standort im Freien wohl. Wohnraumbedingungen verträgt sie nur schwer!
Stehendes Wasser kann zu Wurzelfäule und schließlich zum Absterben der Pflanze führen! Der Laubabwurf im Winter ist ein natürlicher Vorgang.
Es handelt sich umeine mittelstark wachsende, dicht verzweigte Sorte, die sich daher hervorragend für die Haltung im Kübel eignet. Die reifen Orangen bleiben bis zu einem Jahr am Baum. Die Reife der Früchte ist um Weihnachten herum zu erwarten.
Fruchteigenschaften
Die letzten Früchte reifen im April–Mai, doch bereits in dieser Zeit steht der Baum wieder in voller Frühlingsblüte.
Weitere Informationen
Das Produktbild zeigt ein mögliches Beispiel für die Entwicklung der Pflanze. Bitte beachten Sie die Angaben in der Produktbeschreibung.
Die Verfügbarkeit des Produkts im Geschäft kann gegebenenfalls von den in den Versandinformationen angegebenen Daten abweichen!
(HF)
Pflegeanleitung für Zitrusfrüchte
Wenn Sie die Pflanze während der Vegetationsperiode (Juni–September) bestellt haben, stellen Sie sie an einen halbschattigen Standort, möglichst vor der Nachmittagssonne geschützt, und gießen Sie sie regelmäßig. Sie können sie nach Belieben umtopfen, am besten in einen etwas größeren Topf. Verwenden Sie leicht sauren Boden, wenn möglich faserigen Torf.
Wenn Sie Ihre Bestellung außerhalb der Vegetationsperiode aufgegeben haben, stellen Sie die Pflanze an einen kühlen Ort, damit sie nicht friert. (0–8 Grad) Bringen Sie die Pflanze nicht in die Wohnung, da Zitruspflanzen das Raumklima nicht vertragen. Seien Sie beim Gießen vorsichtig, denn während der Überwinterungszeit ruht das Wurzelsystem zu 80 % und die Wurzeln verholzen; daher kann schon die geringste Wassermenge Schäden verursachen, die irreversibel sein können.
Bringen Sie die Pflanze nach Ende der Frostperiode ins Freie und gewöhnen Sie sie langsam an die Außenluft. Beginnen Sie mit dem Gießen sehr vorsichtig, da die Regeneration der Wurzeln bis zu einem Monat dauern kann. Sobald sich Triebe zeigen, beginnen wir vorsichtig mit dem Gießen. Für die Blüte ist kein Wasser erforderlich.
Wenn Sie feststellen, dass Blätter oder Blüten abfallen, haben Sie die Pflanze übergossen. Untersuchen Sie niemals die Bodenoberfläche, sondern die tieferen Schichten. Führen Sie das Umtopfen von Zitruspflanzen ab Mitte Juni durch, möglichst bis Anfang August, damit sie vor dem Überwintern Wurzeln schlagen können. Während der Vegetationsperiode ist regelmäßiges Gießen unerlässlich. Verwenden Sie Regenwasser oder abgestandenes Wasser. Zitrusfrüchte sind sehr nährstoffbedürftige Pflanzen, daher müssen sie von April bis Oktober gedüngt werden. Verwenden Sie Mehrnährstoffdünger mit monatlicher, dreimonatiger oder halbjährlicher Wirkdauer. Wenn Sie Hilfe benötigen, finden Sie auf Facebook die Gruppe „Citrusok Magyarországon“ (Zitrusfrüchte in Ungarn), die Ihnen rund um die Uhr zur Seite steht.